Gemeindeassistent Dominik Graf
Wir heißen Dominik Graf herzlich Willkommen in unserer Seelsorgeeinheit!
Sie können Herr Graf bei einem Gottesdienst an diesem Wochenende persönlich kennenlernen:
Samstag, 13.09.2025 um 19:00 Uhr in Hayingen
Sonntag, 14.09.2025 um 09:00 Uhr in Pfronstetten
Sonntag, 14.09.2025 um 10:30 Uhr im Münster Zwiefalten
Interessante Reise in die Schweiz
Zu den Wurzeln der Evangelisierung unseres süddeutschen Raumes, sind 33 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, zusammen mit Pfarrer Sigmund F.J. Schänzle, aufgebrochen zu einer Reise nach St. Gallen, Einsiedeln und Konstanz, organisiert von Biblische Reisen Stuttgart. Diese stand unter dem Thema „Kraftorte des Glaubens und Brennpunkte der Kirchengeschichte“. In St. Gallen konnten die Reisenden dem Lebensbild des Hl. Gallus, des Hl. Columban, des Hl. Magnus und des Hl. Otmar nachspüren. Der Besuch der herrlichen Stiftsbibliothek, des Stiftsarchivs mit Schenkungsurkunden die auf das 9. Jahrhundert zurückreichen, sowie des Kellergewölbes mit den Kirchenschätzen und die Kathedrale, waren Höhepunkte der Visite. Weiter gings nach Einsiedeln auf den Spuren des Hl. Meinrad von Sülchen (Rottenburg), auf dessen Zelle das heutige, intakte Benediktinerkloster und die Wallfahrtskirche erbaut wurde. Teilnahme am Abendgebet der Mönche und der anschließende Rosenkranz waren beeindruckend. Die Führungen durch die Stiftskirche, das Klosterareal und die Stiftsbibliothek rundeten den Besuch ab. Ein besonderes Highlight war abschließend die Einsicht in die Originalabschriften der Noten von P. Ernestus Weinrauch OSB (Zwiefalten, 1730-1793), die P. Lukas OSB im Kirchenmusikarchiv vorbereitet hatte. Überrascht hatte P. Lukas mit Noten eines weiteren Zwiefalter Komponisten-Mönches, dem P. Mauritius Boog OSB (+ 1726).
Auf der Rückfahrt erlebten die Reiseteilnehmerinnen und Reiseteilnehmer hautnah das Konzil von Konstanz (1414-1418) mit. Mit einer überwältigenden Führung durch die Basilika von Konstanz wurde die Reise stimmig abgerundet.
Weitere Reisen in die Geschichte sind geplant.
Benediktus-Festgottesdienst und Begegnung im Pfarrgarten / 13.07.2025
Einmal im Jahr feiert die Seelsorgeeinheit Zwiefalter Alb einen besonderen, gemeinsamen Gottesdienst im Münster Zwiefalten. Dann feiern auch alle pastorale Mitarbeiter, Pater Evodius Miku, Pastoralreferentin Maria Grüner, Gemeindereferentin Patricia Engling und Pfr. Sigmund F.J. Schänzle zusammen den Gottesdienst – und die Gläubigen aller 12 Gemeinden der Seelsorgeeinheit sind eingeladen.
Eingeladen war bereits zum dritten Mal unter der Überschrift „Kultur der Gastfreundschaft“ und „St. Benedikt – Patron Europas“. Schon am Hauptportal den Münsters und ehemaligen Benediktinerklosters Zwiefalten grüßt als steinerne Figur von oben der Hl. Benedikt und eine volle Kirche zeugte davon, dass viele Gläubigen der Einladung gefolgt sind.
Nach dem Einzug mit Ministranten, auch aus den Gemeinden Aichelau und Pfronstetten, und verschiedenen Fahnenträgern und Abordnungen aus den Vereinen und dem Klub der oberschwäbischen Köche begrüßte Pfr. Schänzle die anwesenden Gemeindemitglieder und Ehrengäste.
Pater Miku las aus dem neuen Testament das Evangelium und Gleichnis vom barmherzigen Samariter (Lk 10, 29-37).
In seiner anschließenden Predigt ging Pfr. Schänzle auf das Thema Nächstenliebe und die Regeln der Benediktiner ein: Nicht nur „ora et la bora“, also „bete und arbeite“ besagt diese, sondern auch „Bete, arbeite und lese“! Höre auf dich zur Ruhe zu setzen, bilde dich immer weiter fort – ein Leben lang. Eine Herausforderung, die auch heute noch gilt und Wegweiser sein kann. Mache das was du kannst möglich, und wenn es auch nur wenig ist. Fordern und Fördern, jeder nach seinen Möglichkeiten und den Talenten und Gaben mit denen Gott ihn ausgestattet hat.
Auch ein Zitat aus dem Buch „Warum ich trotzdem Christ bleibe“ erläuterte er. Ob es die Krisen der Welt, die Suche nach Orientierung im immer schnelleren Wandel ist, wir brauchen jemanden der uns zur Ruhe kommen lässt in der Geschäftigkeit des Alltags. Jeder kennt den Satz „Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst“. Pfr. Schänzle betonte, dass der zweite Teil des Satzes besonders wichtig ist. Indem wir uns selbst annehmen, wie Gott uns gemacht hat - für ein besseres Miteinander. Das macht uns barmherziger, toleranter im Umgang mit anderen.
Dies war auch der Bogen für eine gelebte Gastfreundschaft. Als Beispiel nannte er die erst kürzlichen Wallfahrten der Italiener und Kroaten mit Tausenden von Gläubigen; aber auch für Geflüchtete oder andere Fremde gilt dies. „Die Menschheitsgeschichte ist von Beginn an eine Migrationsgeschichte, lassen wir uns von Benedikt inspirieren – für Alle und nicht zuletzt für uns selbst!“, so Pfr. Schänzles eindringlicher Appell.
Unserer Kirche und Diözese steht ein Wandel bevor. Die Einheiten werden größer zusammengefasst. Unter diesen Vorzeichen bat er den Hl. Benedikt, den Patron Europas, um seine Fürsprache und Schutz für unsere Einheit und Frieden.
Die Fürbitten spiegelten das Evangelium und die Predigt wider.
Eindrücklich wurde die bisherige Größe und Weite unserer Seelsorgeeinheit als alle Patrone (Heiligen) aller Kirchen aufgezählt wurden.
Ein absolutes Highlight war die musikalische Begleitung: Organist Gregor Simon, Obermarchtal, ein Projektorchester, Solo-Trompeter Alexander Ott und der Münsterchor unter Leitung von Volker Schneider führten die Orgelsolomesse in C-Dur, KV 259 für Chor und Orchester von Wolfang Amadeus Mozart auf. Die Musik war nicht nur technisch perfekt, sondern auch sehr berührend und beeindruckend. Ein Ausdruck des Glaubens, Gott zur Ehre, der Freude und der Gemeinschaft!
Den Schlusssegen erhielten die Gottesdienstbesucher mit dem Magnusstab, der einen Splitter des originalen Wanderstabs vom Hl. Magnus enthält.
Insgesamt war der Gottesdienst ein bewegender und spiritueller Moment für Alle. Er erinnerte uns daran, wie wichtig es ist, unser Leben nach den Werten des Glaubens und der Nächstenliebe auszurichten.
Zum Auszug wurde stimmgewaltig „Großer Gott“ gesungen um dann im Pfarrgarten nebenan beim Begegnungsfest sich zu stärken und den Nachmittag in fröhlicher Runde zu beschließen. Der Partnerschaftsverein Zwiefalten bewirtete die Gäste und die Jugendkapelle Zwiefalten unter Leitung von Alexander Ott spielte auf.
Susanne Winter
Konstituierende Sitzung der Kirchengemeinderäte in der Seelsorgeeinheit Zwiefalter Alb
Am 29.04.2025 konnten sich aus den 12 Kirchengemeinden der Seelsorgeeinheit Zwiefalter Alb neun Kirchengemeinderäte konstituieren.
Dabei versprachen alle neu- und wiedergewählten Rätinnen und Räte ihr Amt im Kirchengemeinderat gewissenhaft zu erfüllen und am gemeinsamen Heilsauftrag der Kirchengemeinde nach Kräften mitzuwirken.
Dankbar für diese Bereitschaft und das künftige Engagement der Kirchengemeinderätinnen und -räte nahm der leitende Pfarrer der Seelsorgeeinheit Zwiefalter Alb, Pfr. Sigmund F.J. Schänzle dieses Versprechen entgegen.
Mit einem leeren Ordner, den es in der kommenden Amtsperiode 2025-2030 zu füllen gilt und einem Regenschirm wurden die neuen Rätinnen und Räte in ihrem Amt begrüßt.
Die Mitglieder der neuen Kirchengemeinderäte sind hier zu finden.
Große Dankbarkeit und ein herzlicher Applaus verabschiedete die ausscheidenden Mitglieder.
Für über 15jähriges Engagement im Kirchengemeinderat wurden mit der Martinus-Ehrennadel in Silber geehrt:
Gertrud Sulley (Hayingen), Hubert Herter (Huldstetten), Karl-Josef Aßfalg (Indelhausen), Ulrike Baltes (Indelhausen), Elfriede Knupfer (Indelhausen), Hubert Schmid (Pfronstetten), Georg Stoll (Pfronstetten), Ernst Schneider (Upflamör), Andrea Baur-Hölz (Wilsingen) und Josef Wetzel (Wilsingen).
Mit der Ehrenamtsurkunde für ehrenamtliches Engagement im Kirchengemeinderat wurden verabschiedet:
Tobias König (Aichelau), Maischa Raach-König (Aichelau), Walter Geiselhart (Ehestetten), Barbara Bockmaier (Huldstetten), Jochen Gulde (Huldstetten), Sarah Schick (Huldstetten), Roland Schmid (Huldstetten), Stefanie Ziegler (Huldstetten), Julia Knoll (Indelhausen), Roman Steinhardt (Indelhausen), Sonja Knupfer (Münzdorf), Markus Schrode (Münzdorf), Brigitte Stemmer (Tigerfeld), Susanne Sauter (Upflamör), Manuel Schwendele (Upflamör), Regina Günter (Wilsingen), Christine Hölz (Wilsingen) und Dietmar Hirschle (Zwiefalten).
Auch den ausscheidenden Rätinnen und Räten wurde ein Regenschirm mit dem Logo der Seelsorgeeinheit geschenkt.
Wer im Schutz des Höchsten wohnt,
der ruht im Schatten des Allmächtigen.
Er beschirmt dich mit seinen Flügeln,
unter seinen Schwingen findest du Zuflucht,
Schild und Schutz ist seine Treue.
Er hat seinen Engeln befohlen,
dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen,
dass sie dich auf den Händen tragen
und du deinen Fuß nicht an einen Stein
stoßest
aus Ps 91
Das Pastoralteam der Seelsorgeeinheit Zwiefalter Alb
Exerzitien im Alltag
Noch Plätze frei für…
… Exerzitien im Alltag mit Berggeschichten aus dem Matthäusevangelium.
In der Fastenzeit macht sich eine kleine Gruppe gemeinsam „auf den Weg“. Die wöchentlichen Gruppentreffen finden dienstags um 18.00 Uhr (11. März/18. März/25. März/01. April) im Pfarrhaus Tigerfeld statt.
Diese Zeit bietet die Chance, das eigene Leben und die persönliche Beziehung zu Gott ganz bewusst in den Blick zu nehmen. Geistliche Übungen, biblische Impulse, kleine Andachten, der Austausch in der Gruppe sowie kleine Anregungen wollen helfen mitten im Alltag eine kleine Pause zu machen sich der eigenen Mitte wieder neu bewusst zu werden.
Wenn sie Interesse haben, melden sie sich bitte bei: Gemeindereferentin Patricia Engling Tel. 07373/9214325 oder E-Mail: patricia.engling(at)drs.de dazu an.
Unter dem Leitwort zwischen Gipfelglück und tiefem Tal – Berggeschichten aus dem Matthäusevangelium…
wird es in der Fastenzeit Exerzitien im Alltag geben. Es soll eine Chance sein, das eigene Leben und die persönliche Beziehung zu Gott ganz bewusst in den Blick zu nehmen. Geistliche Übungen, Biblische Impulse, kleine Andachten, der Austausch in der Gruppe sowie kleine Anregungen wollen helfen mitten im Alltag eine kleine Pause zu machen sich der eigenen Mitte wieder neu bewusst zu werden.
Zu den Exerzitien gehören vier feste Gruppentreffen und die Bereitschaft, sich auf einen geistlichen Weg einzulassen.












































