Filialkirchen

St. Leornard-Kapelle in Sonderbuch


Der Hl. Leonhard  
war ein Einsiedler, der wahrscheinlich im 6. Jahrhundert im Wald von Limoges ein Kloster (St-Léonard-de-Noblac) gründete. Seine Verehrung ist in Deutschland, Frankreich, Österreich, England und Italien verbreitet. Er gilt besonders als Patron für Bauernanliegen.
Oft wird er dargestellt in Arbeitskleidung mit Stab und Buch, mit Gefangenenfessel, Fußblock, Ketten und Stallvieh.
Er ist der Patron der Bauern, Ställe, Stallknechte, Fuhrleute, Schmiede, Schlosser, Lastträger, Kohlenschlepper, Böttcher, Butter- und Obsthändler, Gefangenen, Bergleute, Pferde, des Viehs, für glückliche Entbindungen, gegen Geistes- und Geschlechtskrankheiten, Kopfschmerzen und Siechtum.

Die Kapelle in Sonderbuch ist ihm geweiht. Sein Gedenktag ist der 06. November.

Die Kapelle in Sonderbuch kann an Sonn- und Feiertagen besucht werden.

 

 


St. Stephanus-Kapelle in Baach


Der Hl. Stephanus
war der erste Diakon. Er war von den Aposteln dazu bestellt, das Wort Gottes zu verkünden. Er war ein Mann voll Gnade und Kraft, der Wunder wirkte und Zeichen unter dem Volk setzte. Von Ihm wird in der Apostelgeschichte erzählt.
Er hatte auch Widersacher, die in Streitgesprächen aber leider immer an der Intelligenz des Heiligen scheiterten. Sie hetzten das Volk durch Falschaussagen gegen Stephanus auf und brachten ihn vor den Hohen Rat. Dort wurde er vernommen und schuldig gesprochen und gesteinigt bis zum Tod.
In der Regel wird er mit Palme und Buch dargestellt, ein Zeichen für seinen Dienst als Diakon. Steine sind meist auch mit dabei, die Zeichen für seinen Märtyrertod.
Der Heilige ist Patron vieler Städte und Gemeinden. Er wird besonders von Böttchern, Kutschern, Schneidern, Steinhauern, Weber und Zimmerleuten verehrt. Er gilt als Schutzpatron für Tiere, besonders für Pferde. Hilfe erbittet man von ihm gegen Kopfschmerzen, Rosskrankheiten, Seitenstechen und Steinleiden. Auch für einen guten Tod wird er angerufen.

Sein Gedenktag ist der 26. Dezember.

Die Kapelle in Baach ist ihm gewidmet und zu den Gottesdiensten geöffnet.


St. Joseph-Kapelle in Hochberg


Der Hl. Josef
war der Ehemann unserer Gottesmutter Maria und ein guter Vater für Jesus. Er stand zwar immer im Hintergrund, doch war er für die kleine Familie sehr wichtig. So hat er für seine Frau und das Kind gesorgt, auch für ihre Sicherheit. Er floh mit ihnen nach Ägypten um Herodes zu entkommen und brachte sie später auch sicher wieder nach Israel, nämlich in die Stadt Nazareth zurück. Er war ein einfacher Mann und Handwerker.
Der Heilige Josef wird oft mit den Attributen des Zimmermanns abgebildet: Axt, Säge und Winkelmaß oder einem Wanderstab. Oft hält er auch einen blühenden Lilienstab in der Hand oder trägt Jesus auf dem Arm.
Er ist der Schutzpatron der gesamten katholischen Kirche. Er ist Patron der Arbeiter, Handwerker, Holzhauer, Schreiner, Wagner und Zimmerleute und gilt als Beschützer der Eheleute, Familien, Jungfrauen Kinder und Waisen.

Sein Gedenktag ist der 19. März.

Die Kapelle in Hochberg ist dem Heiligen gewidmet. Sie ist einmal im Monat für den Gottesdienst geöffnet.


St. Magnus-Kapelle in Gossenzugen


Der Hl. Magnus
war der „Apostel des Allgäus“. Der Benediktinermönch aus St. Gallen verkündete mit seinem Gefährten Theodor das Evangelium im östlichen Allgäu. Er gründete in Füssen eine Zelle, aus der sich später ein Kloster entwickelte.
Er wird oft als Abt dargestellt, der einem Drachen das Kreuz vorhält, oder gemeinsam mit wilden Tieren und Schlangen.
Er ist der Schutzpatron der Städte Füssen, Augsburg und Kempten. Er wird angerufen zum Schutz vor gegen Raupen, Schlangen, Würmer und Mäuse auf den Feldern. In Bad Schussenried und Wangen, genau so wie in Zwiefalten, wird sein silberner Abtsstab bei Bittprozessionen gegen Feldschäden über die Felder getragen.
Dem Heiligen wurde die kleine Kapelle in Gossenzugen gewidmet. Sie ist eine Rundkapelle, deren Glanzstück der wie eine Grotte gestaltete Altar ist.

Der Gedenktag des Heiligen Magnus ist der 06. September.