Aichelau


Der Hl. Laurentius


war Erzdiakon und Märtyrer. Er verteilte alles, was er an materiellen Gütern besaß, an die Armen und Notleidenden der Stadt Rom. Als der Präfekt von Rom erfuhr, dass die Christen wohl über immense Reichtümer verfügen sollen, forderte er  von Laurentius Geld und Schätze ein. Als dieser ihm die Reichtümer seines Glaubens – all die armen  und unglücklichen, gesegnet durch die Liebe Gottes – zeigte, hat der Präfekt wutentbrannt angeordnet, dass Laurentius eines langsamen und qualvollen Tod sterben soll. Es wurde ein großes Kohlenfeuer bereitet, über das man einen Rost legte und Laurentius darauf gebunden. So wurde er langsam durch Hitze gemartert. Der Legende nach bat er den Präfekten nach einer langen Zeit, man solle ihn nun umdrehen, auf dieser einen Seite sei er nun gebraten genug.
Der Heilige wird in der Regel mit einem Rost in der Ahnd dargestellt, oft auch mit Buch, Palme, Brot oder Geldbeutel.  ist der Schutzpatron vieler Städte, der Armen, Bierbrauer, Glaser, Wirte, Schüler und Studenten. Hilfe erfleht man von ihm gegen Brandwunden und den Qualen des Fegefeuers.

Sein Gedenktag ist der 10. August. Die Kirche in Aichelau ist dem Heiligen gewidmet und an Sonn- u. Feiertagen geöffnet.